Der Name Agfa Optima steht für mehrere Kameragenerationen mit automatischer Belichtung. Frühe Kleinbildkameras, Sensor-Modelle, Halbformat- und Rapid-Kameras sowie Pocket-Ausführungen müssen anhand ihrer vollständigen Bezeichnung unterschieden werden.
Die Optima-Reihe im Überblick
| Markteinführung | Die ursprüngliche Optima wurde 1959 vorgestellt. Für spätere Modelle gelten eigene Termine. Ein Baujahr im Objektkatalog belegt nicht automatisch die Markteinführung. |
|---|---|
| Kameratyp | Mehrere analoge Kamerafamilien: Kleinbild-Sucher- und Messsucherkameras, Halbformat-, Rapid- und Pocket-Kameras sowie die eigenständige Optima Reflex. |
| Objektiv | Je nach Modell fest eingebaute Objektive unterschiedlicher Brennweite und Lichtstärke. Telepar ist bei der Optima Parat ein zusätzlicher Vorsatz. |
| Stromversorgung | Modellabhängig. Frühe Optima-Kleinbildkameras arbeiten mit batterieloser Selenmessung. Andere Ausführungen benötigen Batterien. Eine Blitzversorgung ist gesondert zu betrachten. |
Modellnamen sicher unterscheiden
Die Optima II S und III S besitzen im Unterschied zu II und III einen gekuppelten Entfernungsmesser. Die 500, 500 S, 500 SN und 500 Sensor unterscheiden sich ebenfalls technisch. Die Zahl 500 ist keine ausreichende Modellangabe.
Bei der Optima Parat bezeichnet „Tele“ einen verwendeten Vorsatz. Auch Rapid 250 und Rapid 250 V sind zu trennen: Die hier dokumentierten Ausführungen haben unterschiedliche Bildformate und Objektive.
Die Flexilette beziehungsweise Agfa Reflex besitzt einen Lichtschacht und manuelle Belichtung. Die Optima Reflex, in Kanada Agfamatic Reflex ist die automatische Kamera mit Prismensucher. Optima 935 wird gemeinsam mit der Compact geführt; Sensor Flash Electronic mit der Optima flash.
Vorhandene Modell- und Familienseiten
Die folgenden Links führen zu bestehenden öffentlichen Seiten. Der Name im Verzeichnis allein ist kein Nachweis technischer Gleichheit. Offene Angaben und noch nicht geklärte Varianten werden auf den jeweiligen Seiten beziehungsweise bei der weiteren Prüfung kenntlich gemacht.
Frühe Kleinbildkameras und Messsuchervarianten
- AGFA Optima I
- AGFA Optima IA
- AGFA Optima II und II S
- AGFA Optima III und III S
- AGFA Optima 500
- AGFA Optima 500 S
- AGFA Optima 500 SN
Sensor- und electronic-Bezeichnungen
- AGFA Optima 200 Sensor
- AGFA Optima 500 Sensor
- AGFA Optima 335 Sensor
- AGFA Optima 535 Sensor
- Agfa Optima Sensor 1035
- AGFA Optima 1535 Sensor
- AGFA Compact / Optima 935 Sensor
- AGFA Optima flash / Sensor Flash Electronic
- AGFA Optima Sensor (Modellzuordnung)
- AGFA Optima Sensor Electronic
Halbformat, Rapid und Reflex
- AGFA Optima Parat
- AGFA Optima Rapid 100 C (Daten noch offen)
- AGFA Optima Rapid 125 C
- AGFA Optima Rapid 250
- AGFA Optima Rapid 250 V
- AGFA Optima Rapid 500 V
- AGFA Optima Reflex / Agfamatic Reflex
Pocket-Bezeichnungen
Eine Optima-Sammlung dokumentieren
Fotografieren Sie zuerst den gesamten Bestand und danach die vollständigen Aufschriften jeder Kamera. Objektivgravur, Sucherfenster, Filmfach und vorhandenes Zubehör helfen bei der Zuordnung. Taschen und Kartons sollten einer Kamera nur dann zugeordnet werden, wenn die Bezeichnungen zusammenpassen. Für uns stehen vollständige Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände im Mittelpunkt.
Quellen zur Einordnung
- Museum Scholz: ursprüngliche Optima und Einführung 1959
- Museum Scholz: Optima-Baureihen und Selenmessung
- Agfa: Originalanleitung mit Unterscheidung von III und III S
- Agfa: Originalanleitung Optima Parat mit Telepar-Vorsatz
Agfa-Ausrüstung als Gesamtbestand anbieten
Für die Einschätzung von AGFA Optima im Gesamtbestand genügen zunächst Übersichtsfotos oder eine vorhandene Liste aller Kameras, Objektive und Zubehörteile. Unser Schwerpunkt liegt auf größeren Fotoausrüstungen, Sammlungen, fotografischen Nachlässen und gemischten Beständen. Isolierte Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Die Marke allein bestimmt keinen Ankaufwert. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Ablauf des Ankaufs und benötigte Fotos.
