ARRIFLEX 416 verkaufen: ARRI stellte die Super-16-Filmkamera 2006 vor. Bei einem gebrauchten System müssen 416, 416 Plus und 416 Plus HS genau auseinandergehalten werden. Fotografieren Sie deshalb die vollständige Modellkennzeichnung und die gesamte zugehörige Ausrüstung.
Quellenprüfung: 18. Oktober 2026. Nicht gesicherte Modellangaben sind in der Tabelle gekennzeichnet.
Technische Daten und Systemzuordnung
| Markteinführung | 2006 auf der NAB gezeigt, laut ARRI-Kamerageschichte; erster Verkaufstag noch nicht verifiziert. |
|---|---|
| Kameratyp | Super-16-Spiegelreflex-Filmkamera; 416, 416 Plus und Plus HS unterscheiden. |
| Objektiv | 54-mm-PL-Anschluss für Wechselobjektive; kein fest eingebautes Objektiv. |
| Stromversorgung | 24 V Gleichspannung als Nennversorgung; zulässiger Eingangsbereich laut Originalanleitung 20,6 bis 35 V. Passende Akku- und Ladeausführung getrennt erfassen. |
Ausführung und Versorgung prüfen
Die normale 416 wird von der Plus-HS-Ausführung getrennt erfasst. Das Kameragehäuse ist eine analoge Filmkamera; das integrierte Video-Assist-System macht daraus keine digitale Aufnahmekamera. Magazine und vorhandene Videoausspiegelung sind als Systemteile aufzunehmen.
Originalquellen: Originalanleitung ARRIFLEX 416; ARRI-Kamerageschichte.
416, 416 Plus und Plus HS unterscheiden
Der offizielle ARRI-Modellvergleich nennt für 416 und 416 Plus jeweils 1 bis 75 Bilder pro Sekunde. Bei der 416 Plus HS reicht der Bereich bis 150 Bilder pro Sekunde. Für die drei Ausführungen ist ein mechanisch verstellbarer Verschluss von 45 bis 180 Grad ausgewiesen.
Die höhere Bildfrequenz der HS-Ausführung darf nicht auf jede Kamera mit der Bezeichnung 416 übertragen werden. Ein belegbarer Funktionstest sollte zusätzlich festhalten, welche Einstellungen, Magazine und Versorgung tatsächlich verwendet wurden.
Sucherscheibe und Bildfeldmarkierungen
ARRI führt für 416 und SR3 Advanced eine gemeinsame Gruppe von Sucherscheiben, daneben eigene Varianten für die SR3 mit Belichtungsmesser. Vorhandene Scheiben sollten daher mit Teilenummer und Bildfeldmarkierung erfasst werden. Eine äußerlich ähnliche Scheibe oder ein sichtbarer Rahmen belegt allein weder die richtige Zuordnung noch die korrekte Justage.
Ein vollständiges Super-16-System dokumentieren
Ergänzen Sie die Gehäusefotos um jedes Magazin, Sucher- und Videozubehör, Stromversorgung, Ladegerät, Kabel, Grundplatten und Objektivzubehör. Bei Optiken helfen die vollständige Gravur und der Anschluss. Für eine erste Bestandsaufnahme sollten zusammengehörende Kofferinhalte beieinanderbleiben.
Welche Angaben sind für den Zustand wichtig?
Nennen Sie bekannte Lauf- oder Transportstörungen, sichtbare Schäden und den letzten belegbaren Service. Trennen Sie einen kurzen Lauf ohne Film von einer ausgewerteten Testaufnahme. Fehlt eine aktuelle Prüfung, reicht eine entsprechend gekennzeichnete Beschreibung mit aussagekräftigen Fotos.
Ein älteres 16-mm-System im Bestand: ARRIFLEX 16 SR3.
Herstellerquellen: ARRI-Kamerageschichte, analoger Kameravergleich und Sucherscheibenübersicht.
ARRIFLEX 416 im Bestand verkaufen
Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände. Einzelstücke werden in der Regel nicht isoliert angekauft. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos oder eine vorhandene Liste mit Kamera, Objektiven, Zubehör und bekannten Mängeln. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Zum Ankaufsablauf und zur Kontaktaufnahme.
Weitere Systeme: ARRIFLEX-Modelle im Überblick und Schmalfilm- und Filmkameras.
