LOMO bezeichnet hier den historischen sowjetischen beziehungsweise russischen Hersteller und seine Kameras. Die Marke ist von der späteren Lomography-Produktfamilie zu unterscheiden; für eine belastbare Zuordnung sind Modellname, Gehäusebeschriftung und Objektiv maßgeblich.
Welche belegten Daten bietet die LOMO LC-A?
| Belegtes Beispiel | LOMO LC-A |
|---|---|
| Datierung | Serienfertigung ab 1984 laut dokumentierter LOMO/Lomography-Historie; die Datierung ist keine Aussage zum Baujahr eines einzelnen Exemplars. |
| Kameratyp | Kompakte Kleinbildkamera für 35-mm-Film mit automatischer Belichtungssteuerung |
| Objektiv | Fest eingebautes Minitar-1 32 mm f/2,8; Blendenbereich f/2,8 bis f/16 |
| Stromversorgung | Drei Batterien des Typs S76 für die Belichtungsautomatik |
Die LC-A arbeitet mit Zonenfokussierung bei 0,8 m, 1,5 m, 3 m und unendlich. Ältere Gehäuse können russische Beschriftungen und GOST-Werte tragen. Diese Merkmale helfen bei der Identifikation, ersetzen aber nicht die Prüfung von Seriennummer, Objektiv und vollständiger Modellbezeichnung.
Woran lässt sich eine LOMO Kamera erkennen?
Erfassen Sie die Beschriftung auf Front, Boden und Objektiv vollständig. Bei LC-A, Lubitel, Smena, Sokol, Leningrad und Almaz unterscheiden sich Filmformat, Gehäusebauart und Bedienung deutlich. Zubehör und Rückwände dürfen deshalb nicht allein nach dem Markennamen zugeordnet werden.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Relevant sind ein sauberes Batteriefach, nachvollziehbare Belichtungsfunktion, Filmtransport, Verschluss, Fokussierung, Lichtdichtungen und ein klarer optischer Zustand. Deckel, Tasche, Anleitung, Filter und modellspezifisches Zubehör erhöhen die Prüfbarkeit eines Sets. Ungetestete Funktionen sollten ausdrücklich als ungeprüft bezeichnet werden.
Wann ist LOMO für den Sammlungsankauf interessant?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Interessant sind LOMO Kameras als Teil größerer Fotoausrüstungen, gemischter Sammlungen und fotografischer Nachlässe. Der Ankaufsablauf, die Wertfaktoren, der Modellkatalog und die Markenübersicht A–Z helfen bei der Vorbereitung. Das heutige Angebot ist gesondert unter Lomography eingeordnet.
Häufige Fragen zu LOMO Kameras
Sind LOMO und Lomography dasselbe?
Nein. Auf dieser Website bezeichnet LOMO historische Kameras des Leningrader Herstellers; Lomography wird als heutiger Anbieter und Produktfamilie getrennt geführt.
Welche Angaben werden für eine LC-A benötigt?
Benötigt werden Fotos von Vorderseite, Boden, Objektiv, Batteriefach und Innenraum sowie Angaben zu Filmtransport, Belichtungsanzeige und Zubehör.
Werden einzelne LOMO Kameras angekauft?
Nein. Geprüft werden größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe, in denen LOMO Geräte enthalten sein können.
Wie erhalte ich eine erste Einschätzung?
Senden Sie eine Übersicht an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder per WhatsApp. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Quellen
- Lomography: technische Übersicht zur LOMO LC-A und LC-A+-Familie
- Lomography: dokumentierte Geschichte der LOMO LC-A
- LOMO LC-A: Originalanleitung (PDF)
LOMO verkaufen: unterschiedliche Kameragruppen im Bestand
Unter LOMO-Bezeichnungen können in einer Sammlung sehr unterschiedliche Kameras liegen. Eine LC-A, eine zweiäugige Lubitel und weitere historische Modelle werden deshalb getrennt aufgenommen. Für den LOMO Ankauf betrachten wir die Kameras zusammen mit dem vorhandenen Fotozubehör und den übrigen Marken des Nachlasses.
LOMO Modelle und spätere Bezeichnungen unterscheiden
Die Originalanleitung beschreibt die klassische LC-A als Kleinbildkamera mit fest eingebautem Minitar-1 32 mm f/2,8 und automatischer Belichtungssteuerung. Die Lubitel 2 ist dagegen eine zweiäugige Rollfilmkamera; ihre Anleitung nennt ein Aufnahmeobjektiv mit 75 mm und Lichtstärke f/4,5. Das obere Sucherobjektiv und das Aufnahmeobjektiv erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Bitte notieren Sie LC-A, LC-A+, Lubitel-Zusätze und andere Modellnamen vollständig. Die historische LOMO-Technik sollte nicht pauschal mit sämtlichen späteren Produkten des Anbieters Lomography gleichgesetzt werden. Bei Smena, Sokol, Leningrad oder Almaz hilft die genaue Gehäuse- und Objektivbeschriftung; aus dem gemeinsamen Verzeichniseintrag folgt kein gemeinsamer Anschluss.
Wertfaktoren einer LOMO Sammlung
Bei der LC-A zählen unter anderem Batterie- und Kontaktzustand, Belichtungssteuerung, Schutzabdeckung und Filmtransport. Bei Lubitel prüfen wir zusätzlich Lichtschacht, Sucherbild, Fokussierung und Rückwand. Ein beweglicher Hebel oder eine leuchtende Anzeige beweist noch keine korrekte Aufnahmefunktion. Geben Sie ungeprüfte Funktionen, bekannte Reparaturen und Beschädigungen offen an.
Fotografieren Sie vorhandene Filter, Blitzgeräte, Taschen, Deckel, Anleitungen und andere Systemteile mit. Einfachere Smena-Kameras, doppelte Zubehörteile und defekte Geräte können im gemischten Konvolut mitlaufen. Sie werden nach ihrer konkreten Ausführung und Verwendbarkeit eingeordnet. Die Marke allein bestimmt den Ankaufwert nicht; Vollständigkeit, Zustand und Gesamtumfang sind maßgeblich.
LOMO Nachlass kostenlos und unverbindlich anfragen
Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und Nachlässe. Isolierte Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Für den Einstieg reichen Übersichtsfotos oder eine vorhandene Liste. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Zum Ankaufsablauf.
Kameras und Modellvarianten
- LOMO Almaz 102
- LOMO Almaz 103
- LOMO Almaz 104
- LOMO Cosmic 35
- LOMO LC-A
- LOMO LC-A+
- LOMO Leningrad
- LOMO Lubitel 2
- LOMO Lubitel 166
- LOMO Lubitel 166 Universal
- LOMO Lubitel 166B
- LOMO Smena 6
- LOMO Smena 8
- LOMO Smena 8M
- LOMO Smena 35
- LOMO Smena Symbol
- LOMO Sokol
- LOMO Sokol 2
- LOMO Voskhod
Bewertung und Einordnung
Bei diesen Kameras sind genaue Variante, Baujahr, Objektiv, Verschluss, Funktion, Zubehör und Erhaltungszustand entscheidend. Innerhalb kompletter Sammlungen lassen sich häufigere und seltenere Varianten sinnvoller gemeinsam einordnen.
