Dieser Eintrag behandelt Eugène Faller aus Paris als historischen Anbieter fotografischer Apparate. Die Cinémathèque française dokumentiert eine Ferrotypie-Kamera mit seiner Herstellergravur. Das Centre Pompidou bewahrt außerdem eine Faller-Kamera mit ovalem Firmenschild auf.
Wie lässt sich Faller einordnen?
| Belegtes Beispiel | Ferrotypie-Apparat AP-95-1250 der Cinémathèque française; Herstellergravur Eug. Faller, Paris. |
|---|---|
| Markteinführung | Der Ferrotypie-Apparat wird vom Museum ab 1895 eingeordnet; das Centre Pompidou datiert sein anderes Exemplar ungefähr 1900. Ein genauer Erstverkaufstermin ist nicht gesichert. |
| Kameratyp | Beim Ferrotypie-Beispiel: Kamera mit Plattenmagazin und darunter angeordneter Entwicklungswanne. |
| Objektiv | Petzval-Typ am Ferrotypie-Apparat. Die Museumsangabe „3 cm Ø“ bezeichnet einen Durchmesser und wird nicht als Brennweite ausgegeben. |
| Stromversorgung | In den ausgewerteten Museumsnachweisen ist keine elektrische Versorgung angegeben. |
| Aufnahmematerial | Für den Ferrotypie-Apparat nennt die Cinémathèque Platten im Format 3 × 5 cm. |
Welche Faller-Beschriftung ist entscheidend?
Fotografieren Sie den Namen Eug. Faller und die vollständige Pariser Adresse auf dem Gerät. Die beiden Museen dokumentieren unterschiedliche Adressangaben. Der Orts- und Straßenname gehört deshalb zur Bestandsaufnahme; ein unterschiedliches Schild darf nicht ohne Prüfung als falsch angesehen werden.
Wie unterscheiden sich Faller-Apparate?
Der Ferrotypie-Apparat besitzt laut Museumsbeschreibung ein oben angeordnetes Plattenmagazin und eine Entwicklungswanne unter der Kamera. Die im Centre Pompidou aufbewahrte Kamera ist gesondert beschrieben. Übertragen Sie Plattenformat und Optik des Ferrotypie-Apparats daher nicht auf jede Faller-Kamera.
Welche Zustandsfaktoren und Zubehörteile sind wichtig?
Zeigen Sie Gehäuse, Herstellergravur, Objektiv, Magazin und vorhandene Wannen oder Halter gemeinsam. Wichtig sind auch Korrosion, fehlende Klappen, lose Verbindungen und beschädigte Glasflächen. Alte Chemikalienbehälter und ihre Beschriftung sollten zunächst nur fotografiert werden. Für eine erste Einschätzung müssen weder eine Entwicklung ausprobiert noch unbekannte Mechaniken zerlegt werden.
Wie bieten Sie einen Bestand mit Faller an?
Analog Lounge GmbH kauft größere Fotoausrüstungen, gewachsene Sammlungen, fotografische Nachlässe und gemischte Bestände mit Kameras, Objektiven und Zubehör an. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos der gesamten Ausrüstung und ergänzen Sie Detailaufnahmen der hier genannten Merkmale. Bekannte Mängel und ungeprüfte Funktionen können Sie offen angeben.
Ablauf des Ankaufs · Wert- und Zustandsfaktoren
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Häufige Fragen zu Faller
Welcher Faller ist hier gemeint?
Gemeint ist Eugène Faller, Paris, dessen fotografische Apparate in den genannten Museumsbeständen dokumentiert sind.
Bedeutet 3 cm Ø eine Brennweite von 30 mm?
Nein. Das Durchmesserzeichen bezeichnet einen Durchmesser. Eine entsprechende Brennweite ist im ausgewerteten Museumsnachweis nicht angegeben.
Sind unterschiedliche Pariser Adressen auf Faller-Geräten möglich?
Die beiden ausgewerteten Museumsobjekte tragen unterschiedliche Adressen. Bei einer Anfrage sollte deshalb die vollständige Aufschrift dokumentiert werden.
Kann ich eine Faller-Kamera mit fehlenden Teilen anbieten?
Ja, im Zusammenhang einer größeren Sammlung oder Fotoausrüstung. Benennen Sie fehlendes Zubehör und ungeprüfte Funktionen. Einzelankauf ist nicht vorgesehen.
Fotoausrüstung kostenlos einschätzen lassen
Senden Sie Bilder oder Ihre Liste per E-Mail oder WhatsApp. Anfrage und erste Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Es entsteht keine Verkaufsverpflichtung.
Welche Quellen belegen die Einordnung?
- Cinémathèque française: Ferrotypie-Apparat AP-95-1250 mit Herstellergravur
- Centre Pompidou: Kamera AM 1993-1-892, Hersteller Eugène Faller
Die Quellen beschreiben unterschiedliche Einzelobjekte. Ihre Angaben sind keine vollständige Modell- oder Variantenliste des Herstellers.
Redaktioneller Quellenstand: 20.10.2026. Die Datierung einzelner Sammlungsexemplare ist kein gesicherter Markteinführungstermin. Aus historischen oder aktuellen Angebotspreisen wird kein Ankaufpreis abgeleitet.
