Falz & Werner aus Leipzig ist durch historische Reproduktionskameras dokumentiert. Das Deutsche Kameramuseum bewahrt eine große horizontale Reprokamera Modell K auf. Bei solchen Anlagen gehören Kamerakörper, Gestell und vorhandene Zusatzeinrichtungen in eine gemeinsame Bestandsaufnahme.
Wie lässt sich Falz & Werner einordnen?
| Belegtes Beispiel | Falz & Werner Reprokamera Modell K im Deutschen Kameramuseum, Plech. |
|---|---|
| Markteinführung | Das Museum datiert sein Exemplar ungefähr 1930. Ein genauer Erstverkaufstermin des Modell K ist damit nicht gesichert. |
| Kameratyp | Große horizontale Reproduktionskamera; in Katalogen auch als Schwingkamera bezeichnet. |
| Objektiv | Die tatsächlich vorhandene Optik, ihre Gravur und Befestigung sind einzeln zu erfassen. Der ausgewertete Objekteintrag nennt keine allgemein gültige Brennweite oder Lichtstärke. |
| Stromversorgung | Kamera und separate Beleuchtung sind zu unterscheiden. Netzspannung oder Lampenleistung lassen sich nicht aus dem Kameranamen ableiten. |
| Beispielabmessungen | Die Anlage in Plech ist 4,40 m lang und besitzt ein Negativformat von ungefähr 70 × 70 cm. Diese Maße gelten für das dokumentierte Exemplar. |
Welche Teile gehören zu einer Falz-&-Werner-Anlage?
Erfassen Sie neben dem Kameragehäuse das tragende Gestell, bewegliche Schlitten, Balg, Rückteil, Vorlagenhalter und vorhandene Beleuchtung. Eine Gesamtaufnahme aus Abstand hilft, den Aufbau zu erkennen. Ergänzen Sie lesbare Typenschilder und Maßangaben, die Sie am eigenen Bestand sicher abnehmen können.
Warum reicht ein Foto des Objektivs nicht aus?
Bei einer großen Reproanlage ist die Optik nur ein Bestandteil. Zustand und Vollständigkeit des mechanischen Aufbaus beeinflussen, wie die Anlage einzuordnen ist. Die dokumentierte Modell-K-Anlage wird wegen ihrer gefederten Lagerung auch als Schwingkamera beschrieben; diese Konstruktion darf nicht bei jeder anderen Falz-&-Werner-Kamera vorausgesetzt werden.
Was ist bei Zustand und Abholung wichtig?
Zeigen Sie Schäden an Holz, Balg und Glas sowie fehlende Schienen, Befestigungen oder Anbauteile. Geben Sie bei großen Anlagen an, in welchem Stockwerk sie stehen und ob Treppen oder enge Durchgänge vorhanden sind. Demontieren oder transportieren Sie schwere Teile nicht allein für die Anfrage. Ungeprüfte historische Beleuchtung muss nicht eingeschaltet werden.
Wie bieten Sie einen Bestand mit Falz & Werner an?
Analog Lounge GmbH kauft größere Fotoausrüstungen, gewachsene Sammlungen, fotografische Nachlässe und gemischte Bestände mit Kameras, Objektiven und Zubehör an. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos der gesamten Ausrüstung und ergänzen Sie Detailaufnahmen der hier genannten Merkmale. Bekannte Mängel und ungeprüfte Funktionen können Sie offen angeben.
Ablauf des Ankaufs · Wert- und Zustandsfaktoren
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Häufige Fragen zu Falz & Werner
Ist jede Falz-&-Werner-Kamera 4,40 m lang?
Nein. Die genannten Maße beziehen sich auf das Modell-K-Exemplar im Deutschen Kameramuseum.
Welche Teile sollte ich fotografieren?
Gesamtanlage, Hersteller- und Typenschilder, Gestell, Balg, Rückteil, Objektiv, Vorlagenhalter und vorhandene Beleuchtung. Fehlende Teile sollten genannt werden.
Muss die Anlage für die erste Anfrage zerlegt werden?
Nein. Gesamt- und Detailfotos sowie Angaben zu Maßen und Aufstellort genügen zunächst. Eine Demontage sollte erst abgestimmt werden.
Ist die Einschätzung einer solchen Anlage kostenpflichtig?
Anfrage und erste Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen und Sammlungen; Einzelankauf ist nicht vorgesehen.
Fotoausrüstung kostenlos einschätzen lassen
Senden Sie Bilder oder Ihre Liste per E-Mail oder WhatsApp. Anfrage und erste Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Es entsteht keine Verkaufsverpflichtung.
Welche Quellen belegen die Einordnung?
Maße, Datierung und Konstruktionsmerkmale beschreiben die dokumentierte Museumsanlage. Angaben zur separaten Beleuchtung müssen am jeweiligen Gerät geprüft werden.
Redaktioneller Quellenstand: 20.10.2026. Die Datierung einzelner Sammlungsexemplare ist kein gesicherter Markteinführungstermin. Aus historischen oder aktuellen Angebotspreisen wird kein Ankaufpreis abgeleitet.
