G.I.C. steht hier für das Groupement industriel cinématographique in Paris. Der gemeinsame Sammlungskatalog der Cinémathèque française und des CNC dokumentiert eine GIC ETM P16 unter der Inventarnummer CNC-AP-97-731. Herstellerangabe, Lizenzvermerk und Objektivhersteller sind an einer solchen Filmkamera getrennte Informationen.

Wie lässt sich G.I.C. einordnen?

Belegte Einordnung und Grenzen der Angaben
Belegtes BeispielGIC ETM P16, CNC-AP-97-731, Seriennummer 2789
MarkteinführungFür die konkrete GIC-Ausführung nicht gesichert. Das Museum datiert sein Exemplar auf 1949; die ältere zitierte ETM-Anzeige ist kein Einführungsbeleg für jede spätere GIC-Ausführung.
Kameratyp16-mm-Filmkamera mit drehbarem Objektivturm und Reflex-Fokussiermöglichkeit laut Museumsinventar
ObjektivKinoptik Apochromat Paris, 25 mm 1:2 am dokumentierten Exemplar. Zwei der drei Objektivpositionen sind beim Museumsobjekt unbestückt.
StromversorgungMechanischer Federwerkmotor laut Museumsbeschreibung. Die Angabe betrifft dieses Exemplar, nicht alle Geräte mit GIC-Aufschrift.

Woran erkennen Sie die konkrete Ausführung?

Fotografieren Sie GIC-/ETM-Aufschrift, Typzusatz und Lizenzvermerk vollständig. Der Beleg nennt die Markierung GIC ETM P.16 mit Hinweis auf eine Lizenz von M. Beaulieu. Ein Lizenzname allein ist nicht automatisch der Herstellername des Gehäuses.

Bitte zeigen Sie Objektivturm, Objektivgravuren, Sucher, Zähler und zugänglichen Filmlauf. Fehlende Objektive und leere Turmpositionen getrennt erfassen. Ein gleichartiger Turm belegt weder dieselbe Ausführung noch die ursprüngliche Bestückung.

Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?

Bei einer historischen Filmkamera zählen Filmlauf, Greiferbereich, Sucher, Objektivanschlüsse und mechanischer Antrieb. Nicht allein aus dem Laufgeräusch auf korrekte Bildfrequenz oder filmgerechten Transport schließen. Eine äußerliche Prüfung ersetzt keinen belastbaren Funktionstest.

Ein Federwerk nicht mit Kraft aufziehen und blockierte Mechanik nicht auslösen. Korrosion, beschädigte Zahnräder, Trübungen, fehlende Deckel und bekannte Reparaturen offen zeigen. Filmrollen oder unbekanntes Material im Gehäuse nicht für die Anfrage entfernen.

Modell, belegbare Zuordnung, Zustand, Vollständigkeit, Zubehör und Nachfrage beeinflussen die Einschätzung. Aus dem Markennamen allein folgt kein fester Wert. Eine Sichtprüfung belegt keine einwandfreie Funktion.

Was zählt beim Ankauf einer Sammlung oder eines Nachlasses?

Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Relevant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Bitte zeigen Sie den Gesamtbestand und lassen Sie Kameras, Objektive und zugehöriges Zubehör zusammen. Bekannte Mängel sowie fehlende oder später ergänzte Teile sollten Sie nennen.

Welche verwandten Bereiche helfen bei der Zuordnung?

Welche Fragen werden zu G.I.C. häufig gestellt?

Ist eine GIC ETM P16 automatisch eine spätere Beaulieu-Kamera?

Nein. Lizenzvermerk, Herstelleraufschrift und Modellgeneration müssen getrennt erfasst werden. Die Namensverbindung allein belegt keine technische Identität.

Gelten die genannten Objektivdaten für jede GIC P16?

Nein. Die Bestückung ist an einem konkreten Museumsobjekt dokumentiert. Bitte alle vorhandenen Objektive und leeren Turmpositionen zeigen.

Wie dokumentiere ich eine ungeprüfte GIC-Filmkamera?

Bitte Gesamtansichten, lesbare Beschriftungen, Objektive und vorhandenes Zubehör fotografieren. Ungeprüfte Funktionen und bekannte Defekte ausdrücklich nennen; blockierte Mechanik nicht erzwingen.

Kann ich eine einzelne Kamera anbieten?

Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Interessant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung des Gesamtbestands ist kostenlos und unverbindlich.

Wie erhalten Sie eine erste Einschätzung?

Analog Lounge GmbH bietet eine kostenlose, unverbindliche erste Einschätzung Ihrer größeren Fotoausrüstung oder Sammlung. Senden Sie Übersichtsfotos, gut lesbare Beschriftungen und eine kurze Bestandsliste an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder über WhatsApp.

Welche Quellen belegen die Angaben?

Die technischen Daten beziehen sich auf das benannte Museumsobjekt. Museumsdatierung, Lizenzgeschichte und Markteinführung sind unterschiedliche Angaben. Nicht belegte Stückzahlen und technische Werte anderer Varianten werden nicht übernommen.