M.I.O.M. steht in historischen Kameraquellen für die französische Manufacture d’Isolants et d’Objets Moulés. Die Schreibweisen MIOM und M.I.O.M. bezeichnen in diesem Zusammenhang dieselbe Entität; ein dokumentiertes frühes Beispiel ist die Lec Junior.
Was ist über M.I.O.M. belegt?
Eine dokumentierte Lec Junior wird in Frankreich ab 1936 eingeordnet. Die Quelle nennt die MIOM als Manufacture d’Isolants et d’Objets Moulés und beschreibt die damalige Diversifizierung des Unternehmens in die Kamerafertigung.
| Merkmal | Belegter Stand |
|---|---|
| Belegtes Beispiel | MIOM Lec Junior |
| Markteinführung | ab 1936; die Quelle formuliert „1936 bis nach 1936“ |
| Kameratyp | einfache Kamera für das Aufnahmeformat 4,5 × 6 |
| Objektiv | Meniskus; zwei wählbare Blendenstellungen |
| Stromversorgung | keine elektrische Versorgung in der Quelle dokumentiert |
Die Angaben beziehen sich auf das genannte, dokumentierte Beispiel. Andere Varianten müssen am konkreten Objekt geprüft werden; nicht belegte Herstellerzuordnungen werden hier nicht als Tatsache dargestellt.
Woran lassen sich M.I.O.M.-Kameras erkennen?
Bei der dokumentierten Lec Junior stehen der Modellname und die einfache Frontbedienung im Mittelpunkt: Ein kleiner Hebel oberhalb des Objektivs wählt zwischen Zeit- und Momentaufnahme, ein Schieber unterhalb des Objektivs zwischen zwei Blendenstellungen. Abweichende MIOM-Modelle dürfen damit nicht gleichgesetzt werden.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
- lesbare Marken- und Modellbezeichnungen sowie unveränderte Typenschilder
- vollständiges Gehäuse, Sucher, Verschluss, Filmführung und Bedienungsteile
- klarer Zustand von Objektiv, Verschluss, Gehäusematerial und eventuellen Balgen
- originale Bereitschaftstasche, Anleitung, Verpackung und weiteres zeitgenössisches Zubehör
- nachvollziehbare Provenienz und die Einordnung in eine größere Sammlung
Eine Funktionsprüfung sollte ohne Gewalt erfolgen. Bei unbekanntem Zustand sind scharfe Fotos aller Seiten, der Beschriftungen und des geöffneten Filmfachs hilfreicher als eine ungeprüfte Inbetriebnahme.
Ist M.I.O.M. für den Sammlungsankauf interessant?
Ein Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Relevant kann M.I.O.M. als Bestandteil einer größeren Fotoausrüstung, einer gewachsenen Kamerasammlung oder eines fotografischen Nachlasses sein. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Zustand, Vollständigkeit, belegbarer Variante, Zubehör und Nachfrage.
Welche verwandten Bereiche helfen bei der Einordnung?
Nutzen Sie die Kameramarken A–Z, den Modellkatalog, den Ablauf des Ankaufs und die Wertfaktoren. So lassen sich Markenbezeichnung, Systemzusammenhang und Sammlungsumfang getrennt dokumentieren.
Häufige Fragen zu M.I.O.M.
Sind MIOM und M.I.O.M. dieselbe Marke?
In der herangezogenen Dokumentation bezeichnet MIOM die Manufacture d’Isolants et d’Objets Moulés; M.I.O.M. ist eine ausgeschriebene Schreibvariante derselben Abkürzung.
Welches MIOM-Modell ist hier belegt?
Als konkretes Sammlungsobjekt ist die Lec Junior dokumentiert, eine einfache 4,5-×-6-Kamera aus der Zeit ab 1936.
Wovon hängt die Einordnung einer MIOM-Kamera ab?
Wichtig sind die genaue Frontbeschriftung, das Modell, die Filmführung, Vollständigkeit, Funktion und vorhandenes Originalzubehör.
Kaufen Sie eine einzelne MIOM-Kamera an?
Nein. Ein Einzelankauf ist nicht vorgesehen; interessant ist sie im Zusammenhang einer größeren Sammlung oder eines fotografischen Nachlasses.
Wie erhalte ich eine Einschätzung?
Senden Sie für eine kostenlose und unverbindliche erste Einschätzung Übersichts- und Detailfotos sowie eine kurze Bestandsliste an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder per WhatsApp. Bitte nennen Sie weitere Kameras, Objektive und Zubehörteile aus derselben Sammlung.
Quellen
- Collection appareils – MIOM Lec Junior – dokumentiertes Sammlungsobjekt; abgerufen am 21. Oktober 2026.
