Mollier steht hier für die von der Cinémathèque française dokumentierte Cinétype Mollier, eine frühe Schmalfilm-Kamera beziehungsweise ein kombiniertes Aufnahme- und Projektionsgerät. Der Katalog nennt Mollier & Cie / Établissements Étienne als Hersteller; Marke, Modell und Hersteller werden daher nicht gleichgesetzt.
Was ist zu Mollier dokumentiert?
| Einordnung | Cinétype Mollier; Herstellerangabe im Museumskatalog: Mollier & Cie / Établissements Étienne |
|---|---|
| Belegtes Beispiel | Cinétype Mollier für 17,5-mm-Film |
| Markteinführung | Das Museumsobjekt ist auf 1922 datiert; eine allgemeine Markteinführung ist damit nicht belegt. |
| Kameratyp | Kurbelbetriebene 17,5-mm-Filmkamera; als hybrides Aufnahme- und Projektionsgerät beschrieben |
| Objektiv | Optis Paris Anastigmat 1:3,5, F = 25 mm |
| Stromversorgung | Mechanischer Kurbelantrieb; eine elektrische Versorgung wird für das dokumentierte Objekt nicht genannt. |
Quellenhinweis: Eine Museumsdatierung des genannten Beispiels ist keine pauschale Datierung sämtlicher Erzeugnisse unter diesem Namen.
Woran lassen sich passende Stücke erkennen?
Der Museumskatalog nennt ein Aluminiumgehäuse, Metallmagazin, Kurbel, Meterzähler sowie Sucher beziehungsweise Zielvorrichtung. Der 17,5-mm-Film entstand durch Teilung von 35-mm-Film; Materialformat und Gerätefunktion sollten deshalb gemeinsam geprüft werden.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Wichtig sind Vollständigkeit von Kurbel, Magazin und Filmführung, die Optis-Objektivgravur, ein nachvollziehbarer Funktionsumfang und unveränderte Gehäuseteile. Bei Prototypen oder seltenen Varianten sind Provenienz und zeitgenössische Unterlagen besonders bedeutsam.
Ist diese Marke für den Sammlungsankauf relevant?
Relevant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Ein Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Für eine kostenlose, unverbindliche erste Einschätzung senden Sie bitte Übersichts- und Detailfotos sowie eine kurze Bestandsbeschreibung an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder per WhatsApp.
Welche verwandten Bereiche helfen bei der Einordnung?
Weiterführend: Kameramarken A–Z, Kamera- und Objektivmodelle, Ablauf des Ankaufs und Wertfaktoren.
Häufige Fragen zu Mollier
Ist Mollier eine Fotokamera oder Filmkamera?
Das belegte Cinétype-Mollier-Objekt ist eine 17,5-mm-Filmkamera und zugleich als Aufnahme-/Projektionsgerät beschrieben.
Ist 1922 die gesicherte Markteinführung?
Nein. 1922 ist die Datierung des dokumentierten Museumsobjekts; eine allgemeine Markteinführung wird daraus nicht abgeleitet.
Welches Objektiv ist dokumentiert?
Der Museumskatalog nennt ein Optis Paris Anastigmat 1:3,5 mit 25 mm Brennweite.
Sind Einzelgeräte für den Ankauf vorgesehen?
Nein. Relevant sind größere Foto- und Filmsammlungen sowie fotografische Nachlässe.
Welche Quellen wurden verwendet?
- La Cinémathèque française: Caméra réversible film 17,5 mm – Cinétype Mollier (abgerufen am 21.10.2026).
