Secam bezeichnet hier die französischen Stylophot-Kameras. Die schmale Gehäuseform erinnert an einen Füllhalter. Standard-, Color- und Luxe-Ausführungen müssen bei der Identifikation getrennt betrachtet werden.
Das technische Beispiel ist die Standard-Stylophot aus der Sammlung Sylvain Halgand, Inventarnummer 21. Die Tabelle übernimmt keine abweichenden Daten der Luxe-Version.
Wie lässt sich Secam einordnen?
| Belegtes Beispiel | Secam Stylophot Standard, dokumentiertes Sammlungsobjekt Nr. 21. |
|---|---|
| Markteinführung | Die Sammlung datiert das Beispiel ungefähr in den Zeitraum 1955–1963. Ein gesicherter erster Verkaufstermin ist damit nicht belegt; auch ein Patentdatum ersetzt diesen Nachweis nicht. |
| Kameratyp | Analoge Kleinstbildkamera für 16-mm-Film; die Objektbeschreibung nennt 18 Aufnahmen im Format 10 × 10 mm. |
| Objektiv | Fixfokus-Meniskusobjektiv 27 mm 1:6,3; die Objektkarte nennt als kleinste Blende 11. Die Luxe-Ausführung besitzt eine andere Optik. |
| Stromversorgung | Die technische Objektkarte nennt keine Batterien. Der Verschluss wird mechanisch zusammen mit dem Filmtransport gespannt. |
Woran erkennen Sie Secam?
Prüfen Sie Modellaufschrift, Taschenclip, beweglichen oberen Metallstreifen und die Objektivumgebung. Bei dem dokumentierten Standardmodell ist die Optik fest eingestellt.
Der bewegliche Streifen gibt den Sucher frei und spannt den Verschluss. Die Luxe-Version mit einstellbarer Roussel-Optik darf nicht anhand derselben Objektivdaten beschrieben werden.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Das Gehäuse des beschriebenen Modells besteht überwiegend aus Bakelit. Brüche, Risse und beschädigte Kanten sollten ebenso erfasst werden wie verbogene Metallteile und ein lockerer Taschenclip.
Fotografieren Sie Filmfach, vorhandene Kassetten, Objektiv und Sucher. Betätigen Sie schwergängige Teile nicht mit Gewalt; fehlende Filmkassetten, Filter oder Etuis in der Bestandsliste ausdrücklich nennen.
Ein fester Wert lässt sich aus dem Namen allein nicht ableiten. Ausführung, Erhaltungszustand, Vollständigkeit, Zubehör und die Zusammenstellung der angebotenen Ausrüstung müssen gemeinsam beurteilt werden. Ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich als ungeprüft angeben.
Wie bieten Sie eine Sammlung mit Secam an?
Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos des gesamten Bestands und gut lesbare Detailaufnahmen. Erhalten Sie Kameras, Objektive und zugehörige Unterlagen als zusammengehörigen Bestand.
Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Eine eigene Reparatur ist für die erste Anfrage nicht erforderlich.
Welche verwandten Bereiche helfen weiter?
Welche Fragen werden häufig gestellt?
Welches Secam-Modell beschreibt die Tabelle?
Die Standard-Stylophot aus der Sammlung Sylvain Halgand, Inventarnummer 21. Die Daten gelten nicht automatisch für Color oder Luxe.
Verwendet die Stylophot gewöhnlichen Kleinbildfilm?
Das dokumentierte Modell verwendet 16-mm-Film und wird mit 10 × 10 mm Bildformat beschrieben. Die vorhandenen Kassetten sind bei der Bestandsaufnahme wichtig.
Wie unterscheidet sich die Luxe-Version?
Die Objektbeschreibung nennt für die Luxe eine einstellbare Roussel-Optik und Blitzsynchronisation. Diese Merkmale werden nicht der Standard-Stylophot zugeschrieben.
Kann ich eine einzelne Stylophot verkaufen?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Relevant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Wie erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung?
Kontaktieren Sie uns per E-Mail an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder WhatsApp. Beschreiben Sie Umfang, bekannte Schäden und vorhandenes Zubehör.
Welche Quellen belegen die Angaben?
- Sylvain Halgand: eigene Secam Stylophot, Inventar 21, Bilder und Variantenbeschreibung
- Technische Objektkarte zur Stylophot Nr. 21
Quellen geprüft am 23.10.2026. Die Angaben beziehen sich auf das beschriebene Exemplar. Abweichende Ausführungen sind gesondert zu prüfen; Museumsdatierungen sind keine gesicherten Markteinführungstermine.
