Arriflex 35 III ist eine professionelle 35-mm-Filmkamera von ARRI.
Quellenprüfung: 18. Oktober 2026. Nicht gesicherte Modellangaben sind in der Tabelle gekennzeichnet.
Technische Daten und Systemzuordnung
| Markteinführung | 1979 laut ARRI-Kamerageschichte; genauer erster Verkaufstag nicht eindeutig belegt. |
|---|---|
| Kameratyp | 35-mm-Spiegelreflex-Filmkamera mit elektrischem Antrieb. |
| Objektiv | Die ausgewertete Anleitung beschreibt 54-mm-PL und Adapter für 41-mm-Standard- beziehungsweise Stahlbajonettfassungen. Konkreten Gehäusestand prüfen. |
| Stromversorgung | Anleitung: 12 V für 5 bis 50 Bilder/s, 24 V für den erweiterten Bereich bis 130 Bilder/s mit entsprechender Ausrüstung. |
Ausführung unterscheiden
Die dokumentierte Anleitung behandelt eine PL-Ausführung und High-Speed-Zubehör. Das bedeutet nicht, dass jede frühe 35 III bereits diese Bestückung besitzt. Bitte Anschluss, Steuergerät und verfügbare Versorgung zusammen zeigen.
Originalquellen: Originalanleitung ARRIFLEX 35 III; ARRI-Kamerageschichte.
Einordnung im Gesamtbestand
Für den Ankauf sind Zustand, Funktion, Zubehör und Vollständigkeit besonders wichtig. Gepflegte und komplette Systeme sind entsprechend interessanter.
Typische Prüfpunkte
Geprüft werden Mechanik, Filmtransport, Sucher, Motorisierung beziehungsweise Elektronik, Objektivanschluss, Gehäusezustand und vorhandenes Zubehör.
Einzelstück oder Sammlung?
Wenn Sie Arriflex 35 III mit einer größeren Fotoausrüstung, Sammlung, einem fotografischen Nachlass oder einem gemischten Bestand verkaufen möchten, genügen zunächst Übersichtsfotos oder eine Liste mit Kameras, Objektiven und Zubehör. Isolierte Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Die Marke allein bestimmt keinen Ankaufwert. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Informationen zum Ablauf des Ankaufs.
Arriflex 35 III: Ausführung und Zustand erfassen
Zeigen Sie vollständige Typenschilder, Filmkammer beziehungsweise Filmkanal und vorhandene Kassetten oder Magazine. Objektive, Antriebe, Stromversorgung und Steuerzubehör sollten getrennt erfasst werden. Beschreiben Sie, ob nur der Antrieb läuft oder ob auch Filmtransport und Aufnahme geprüft wurden. Ein Motorlauf allein belegt noch keinen fehlerfreien Bildstand.
Einführungsjahr, Filmformat und elektrische Versorgung werden ohne modellgenauen Originalbeleg nicht aus einer ähnlichen Kamera übernommen. Sonderfarben, Vergoldungen oder Gravuren sind für sich kein Nachweis einer seltenen Werksausführung. Auch einfachere Teile können innerhalb einer größeren Sammlung oder eines Nachlasses mit vorgestellt werden.
