Die VI-L transportiert den Film über einen Spannhebel oben am Gehäuse. Damit unterscheidet sie sich von der VI-T mit bodenseitigem Auszughebel.

Technische Eckdaten

MarkteinführungSeptember 1958.
KameratypAnaloge Kleinbild-Messsucherkamera für 135-Film (24 × 36 mm).
ObjektivWechselobjektive mit Canon-Schraubanschluss; kein fest eingebautes Objektiv.
StromversorgungMechanischer Verschluss und manueller Filmtransport; für den Kameragrundbetrieb wird keine Batterie benötigt. Zusätzliches Zubehör ist gesondert zu prüfen.

Die Markteinführung bezeichnet das Modell beziehungsweise die genannte Ausführung, nicht das Herstellungsjahr eines einzelnen Exemplars.

Quellen: Canon Camera Museum: Canon VI-L.

Technik und Modellzuordnung

Damit unterscheidet sie sich von der VI-T mit Auszughebel am Kameraboden. Der Sucher bietet drei umschaltbare Vergrößerungen sowie Rahmen für 50- und 100-mm-Objektive. Der Metall-Schlitzverschluss reicht bis 1/1000 Sekunde.

Zustand und Zubehör prüfen

Für eine genaue Einordnung sind Fotos von Ober- und Unterseite hilfreich. Prüfpunkte sind Messsucher, Sucherumschaltung, Filmtransport, Verschluss und Rückwand. Zugehörige Schraubobjektive, Aufstecksucher und ein vorhandener Canon Meter sollten einzeln erfasst werden.

Teil einer Fotoausrüstung oder Sammlung?

Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Einzelstücke werden nicht angekauft. Die Marke Canon allein bestimmt keinen Ankaufwert; Zustand, Vollständigkeit und die Zusammenstellung des Bestands sind entscheidend. Die VI-L gemeinsam mit vorhandenen Schraubobjektiven, Aufstecksuchern und einem tatsächlich vorhandenen Canon Meter in der Bestandsliste erfassen. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Den Ankaufsablauf finden Sie hier. Übersichtsfotos und eine Modellliste helfen bei der ersten Einordnung.

Verwandte Modelle: Canon VI-T und Canon P.

Weitere Modelle: Canon Kameras & Objektive.