Bernhard Wolf aus Basel war Fotograf und Fotohändler. Mit seinem Namen ist eine kleine, wie ein Buch aufklappbare Taschenkamera verbunden. Der Sammler Jean-Claude Roy dokumentiert sein eigenes Exemplar im Bulletin Le Petit Révélateur Nr. 51 von 2023.

Diese Seite behandelt die Basler Taschenkamera. Ein bloßer Schriftzug „Wolf“ genügt nicht zur Zuordnung; andere gleichnamige Unternehmen und später montierte Teile müssen getrennt bestimmt werden.

Wie lässt sich Bernhard Wolf einordnen?

Belegtes Beispiel und Grenzen der Zuordnung
Belegtes Beispiel Bernhard-Wolf-Taschenkamera aus der Sammlung von Jean-Claude Roy, dokumentiert auf Seiten 16–21 des Museumsvereins-Bulletins.
Markteinführung Nicht gesichert. Der Bericht nennt eine Patentanmeldung vom 25. November 1918 und das Schweizer Patent CH 80703 vom 1. April 1919; daraus folgt kein gesicherter Verkaufsstart.
Kameratyp Klappbare Taschen-Plattenkamera für 4,5 × 6 cm auf Platte oder Planfilm; Guillotineverschluss mit Instantan- und Pose-Einstellung.
Objektiv Am dokumentierten Exemplar: achromatischer Meniskus, ungefähr 80 mm und f/11; Schiebeblende. Die ungefähren Angaben nicht auf andere Exemplare übertragen.
Stromversorgung Keine elektrische Versorgung für das beschriebene Exemplar angegeben. Batterietyp und elektrische Anschlusswerte sind nicht belegt.

Woran erkennen Sie Bernhard Wolf?

Charakteristisch sind das buchartige Öffnen, zwei stützende Scheren und ein glatter Lederbalgen. Der Bericht zeigt CH 80703 am Sucher zusammen mit einem Schweizer Kreuz.

Dokumentieren Sie Gehäuse, Sucher, Rückteil und jede Beschriftung. Ein ähnlicher Faltmechanismus allein belegt noch keine identische Herkunft.

Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?

Für die Bestandsaufnahme sind insbesondere Balgen, Scherengelenke, Verschlussbedienung und vorhandene Kassetten wichtig. Bitte keine schwergängigen Teile mit Kraft bewegen.

Fotografieren Sie Fehlteile, Korrosion und ältere Reparaturen. Ein erhaltenes Rückteil ist gemeinsam mit der Kamera zu erfassen; eine Funktionsprüfung darf nicht allein aus dem äußeren Zustand abgeleitet werden.

Ein fester Wert lässt sich aus dem Namen allein nicht ableiten. Ausführung, Erhaltungszustand, Vollständigkeit, Zubehör und die Zusammenstellung der angebotenen Ausrüstung müssen gemeinsam beurteilt werden. Ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich als ungeprüft angeben.

Wie bieten Sie eine Sammlung mit Bernhard Wolf an?

Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos des gesamten Bestands und gut lesbare Detailaufnahmen. Erhalten Sie Kameras, Objektive und zugehörige Unterlagen als zusammengehörigen Bestand.

Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Eine eigene Reparatur ist für die erste Anfrage nicht erforderlich.

Welche verwandten Bereiche helfen weiter?

Welche Fragen werden häufig gestellt?

Was bezeichnet Bernhard Wolf?

Gemeint ist hier die Basler Taschenkamera. Ein Foto der gesamten Kamera und ihrer Beschriftungen ist für die Abgrenzung erforderlich.

Welche Angaben sind am Exemplar zu prüfen?

Bitte erfassen Sie Format, Rückteil, Objektiv und Verschluss am angebotenen Exemplar. Angaben eines Vergleichsobjekts ersetzen diese Prüfung nicht.

Welche Fotos helfen bei der Einordnung?

Zeigen Sie Front, Rückseite, Unterseite und alle Hersteller-, Modell- und Objektivaufschriften sowie den gesamten angebotenen Bestand.

Kann ich ein einzelnes Stück verkaufen?

Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Relevant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Wie erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung?

Kontaktieren Sie uns per E-Mail an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder WhatsApp. Beschreiben Sie Umfang, bekannte Schäden und vorhandenes Zubehör.

Welche Quellen belegen die Angaben?

Vollständigen Beitrag mit Objektbeschreibung und Abbildungen am 26.10.2026 geprüft. Der Bericht verwendet im Titel „Bernard“, im Text „Bernhard“. Die technische Einordnung gilt für das gezeigte Exemplar; ein Serienumfang oder Verkaufsbeginn ist damit nicht belegt.