City Sale & Exchange ist im historischen Kamerabereich als Firmenaufschrift auf fotografischen Geräten belegt. Der National Trust dokumentiert eine entsprechend beschriftete Fallplatten-Magazinkamera. Eine solche Händleraufschrift ist ein wichtiger Herkunftshinweis, beweist aber für sich allein keine eigene Herstellung aller angebotenen Geräte.
Wie lässt sich City Sale & Exchange einordnen?
| Belegtes Beispiel | Fallplatten-Magazinkamera mit City-Sale-&-Exchange-Schild, National Trust Nr. 1524887.1. |
|---|---|
| Markteinführung | Der National Trust datiert sein Objekt auf 1920. Das ist keine gesicherte Markteinführung einer gesamten Modellreihe. |
| Kameratyp | Analoge Magazinkamera für einzelne Fotoplatten, Holzgehäuse mit Lederbezug. |
| Objektiv | Die konkrete Objektivgravur am Exemplar erfassen; aus der Firmenaufschrift allein folgt keine Brennweite. |
| Stromversorgung | Für die im Sammlungskatalog beschriebene mechanische Kamera ist keine Batterie angegeben. |
| Aufnahmematerial | Fotoplatten in Metallhaltern. Das Museum nennt neun Halter; deren Außenmaße sind nicht automatisch das Bildformat. |
Welche Beschriftungen und Bauteile sichern die Zuordnung?
Nehmen Sie das Firmenschild vollständig auf und zeigen Sie die Front, beide Sucher, den seitlichen Zugang sowie den Plattenwechselmechanismus. Die dokumentierte Kamera besitzt zwei Brillantsucher und eine über Zahnstange verstellbare Front. Bei ähnlichen Gehäusen sind Händlername, Objektiv und Bauform gemeinsam zu vergleichen. Vorhandene Halter sollten einzeln gezählt und neben dem Gehäuse fotografiert werden.
Worauf kommt es bei Zustand und Vollständigkeit an?
Besonders relevant sind ein vollständiger Haltersatz, intakte Klappen und Verriegelungen, der Zustand des Bezugs und ein unbeschädigter Balgen. Geben Sie Korrosion, lose Teile und blockierte Mechanik offen an. Betätigen Sie einen festsitzenden Plattenwechsel nicht mit Kraft. Zubehör mit unklarer Zuordnung sollte in einer gemeinsamen Übersicht sichtbar bleiben, statt vorschnell getrennt zu werden.
Wie bieten Sie eine Fotoausrüstung mit City Sale & Exchange an?
Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe als Gesamtbestand. Der Ankauf einzelner Stücke ist nicht vorgesehen. Erfassen Sie deshalb auch die weiteren Kameras, Objektive und Zubehörteile. Herkunftsunterlagen können die Zuordnung unterstützen; sie ersetzen keine Prüfung des tatsächlichen Zustands.
Eine erste Anfrage ist auch mit ungeprüfter Ausrüstung möglich. Beschreiben Sie nur Funktionen, die tatsächlich getestet wurden. Für die Vorbereitung helfen der Ablauf des Ankaufs und die Übersicht der Wertfaktoren.
Welche verwandten Bereiche helfen bei der Zuordnung?
Häufige Fragen zu City Sale & Exchange
Bedeutet City Sale & Exchange auf dem Schild automatisch Eigenfertigung?
Nein. Eine Firmen- oder Händleraufschrift allein belegt nicht, wer jedes einzelne Bauteil oder Kameramodell gefertigt hat.
Sind die Maße eines Plattenhalters zugleich das Aufnahmeformat?
Nein. Außenmaße des Halters und nutzbares Bildformat müssen getrennt ermittelt werden. Das Format ist am vorhandenen Einsatz zu prüfen.
Wie kann ich City Sale & Exchange aus einer Sammlung anbieten?
Senden Sie Übersichtsfotos des gesamten Bestands und lesbare Aufnahmen der Beschriftungen. Nennen Sie bekannte Schäden und legen Sie vorhandene Anleitungen oder Zubehörlisten bei. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Wovon hängt ein mögliches Angebot ab?
Maßgeblich sind die genaue Ausführung, der technische und optische Zustand, die Vollständigkeit, das Zubehör und die aktuelle Nachfrage im Zusammenhang mit dem Gesamtbestand. Eine feste Summe lässt sich aus dem Namen allein nicht ableiten.
Fotoausrüstung kostenlos einschätzen lassen
Senden Sie Ihre Fotos und eine kurze Bestandsbeschreibung per E-Mail oder WhatsApp. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich; es entsteht keine Verkaufsverpflichtung.
Was bezeichnet der Name Salex?
Salex ist laut Science Museum Group ein aus City Sale & Exchange abgeleiteter Handelsname. Die Londoner Firma verkaufte Kameras anderer Hersteller unter eigenen Bezeichnungen. Ein Salex-Schriftzug allein beweist daher keine Eigenfertigung.
| Belegtes Beispiel | Salex Focal Plane Plate Camera, Science Museum Group, 1990-5036/2281. |
|---|---|
| Markteinführung | Nicht gesichert. Das Museum datiert sein Exemplar auf 1907; der konkrete Hersteller und die Herkunft sind im Eintrag nicht widerspruchsfrei bestimmt. |
| Kameratyp | Zusammenlegbare Spreizenkamera für Platten von 3¼ × 4¼ Zoll mit Schlitzverschluss. |
| Objektiv | Salex Anastigmat B, 13,5 cm, f/4,5–36, am dokumentierten Objekt. |
| Stromversorgung | Mechanische Bedienung ist beschrieben; eine Batterie wird nicht genannt. |
Bei der Bestandsaufnahme sind Balgen, Spreizen, Verschlussvorhang und die passenden Plattenhalter wichtig. Gehäuse- und Objektivbeschriftungen getrennt fotografieren; einen schwergängigen Verschluss nicht mit Gewalt spannen.
Beleg: Science Museum Group: Salex, Objekt 1990-5036/2281, geprüft am 23.10.2026.
Welche Quellen belegen die Einordnung?
Redaktioneller Quellenstand: 20.10.2026. Datierungen einzelner Objekte und Dokumente sind nicht automatisch Markteinführungen.
