Hess-Ives ist durch die Hicro-Kamera für frühe Farbfotografie dokumentiert. Zeitgenössische Anzeigen nennen die Hess-Ives Corporation in Philadelphia. Für die Zuordnung eines erhaltenen Geräts sind die genaue Beschriftung und die erhaltenen Aufnahme- und Halterungsteile entscheidend.
Wie lässt sich Hess Ives einordnen?
| Markteinführung | Die Photographic Historical Society of Canada ordnet die Hicro-Produktion den Jahren 1915 bis 1917 zu. |
|---|---|
| Kameratyp | Kamera zur Herstellung von Farbseparationsaufnahmen. |
| Aufnahmeverfahren | Die PHSC beschreibt spezielles Schwarzweißmaterial für Farbauszugsnegative. |
| Objektiv | Die ausgewerteten Nachweise legen keine einheitliche Objektivbestückung fest. |
| Stromversorgung | Keine belastbare Gerätespezifikation in den ausgewerteten Nachweisen. |
Woran erkennen Sie die konkrete Ausführung?
Erfassen Sie Hicro- und Hess-Ives-Schriftzüge getrennt von späteren Inventarnummern. Übersichtsfotos aller Seiten und des zugänglichen Innenraums helfen bei der Unterscheidung von Ausführungen. Unbekannte Bauteile bleiben zunächst an ihrem Platz.
Für diese frühe Farbtechnik beschreibt die PHSC Spiegel- und Filterelemente. Lassen Sie solche Komponenten, Filmhalter und beiliegende Unterlagen beim Gerät; sie können für das Verständnis des erhaltenen Aufbaus wichtiger sein als das äußere Erscheinungsbild.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Dokumentieren Sie Glasbruch, Beläge, lose Teile und erkennbare Veränderungen. Eine Reinigung von Spiegel- oder Filterflächen kann empfindliche Oberflächen beschädigen und sollte bei unbekanntem Aufbau unterbleiben.
Ein vollständig wirkendes Gehäuse belegt weder ein vollständiges Farbsystem noch dessen Funktion. Notieren Sie deshalb getrennt, welche Teile vorhanden sind und welche Bedienfunktionen tatsächlich geprüft wurden.
Die belegbare Zuordnung, der Zustand, die Vollständigkeit, das Zubehör und die Nachfrage beeinflussen die Einschätzung. Ein Markenname allein ergibt keinen festen Wert. Eine Sichtprüfung belegt keine einwandfreie Funktion.
Was zählt beim Ankauf einer Sammlung oder eines Nachlasses?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Zeigen Sie den Gesamtbestand und lassen Sie Geräte, Objektive, Unterlagen und zugehöriges Zubehör zusammen. Bekannte Mängel und ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich nennen.
Welche verwandten Bereiche helfen bei der Zuordnung?
- Hess & Sattler: historische Plattenkameras
- Hesekiel: frühe Reflexkameras
- Kamera- und Objektiv-Modellkatalog
- Kameramarken A–Z
- Markenverzeichnis H
- Ablauf des Ankaufs
- Wertfaktoren für Fotoausrüstung
Welche Fragen werden zu Hess Ives häufig gestellt?
Wofür steht die Hicro-Kamera von Hess-Ives?
Sie gehört zur frühen Farbfotografie. Die PHSC beschreibt Farbauszugsnegative auf speziellem Schwarzweißmaterial.
Ist das Aufnahmeformat allein durch den Namen bekannt?
Nein. Die hier ausgewerteten Quellen legen kein einheitliches Format für jedes erhaltene Gerät fest. Beschriftungen und Halter müssen am Exemplar geprüft werden.
Welche Unterlagen sollte ich mitfotografieren?
Anleitungen, beschriftete Halter, Schachteln und Notizen zur Anwendung helfen, Zubehör und Gerät nachvollziehbar zusammenzuführen.
Kann ich ein einzelnes Gerät anbieten?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Interessant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung des Gesamtbestands ist kostenlos und unverbindlich.
Wie erhalten Sie eine erste Einschätzung?
Senden Sie Übersichtsfotos Ihrer größeren Fotoausrüstung, gut lesbare Beschriftungen und eine kurze Bestandsliste an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder über WhatsApp. Die erste Einschätzung durch Analog Lounge GmbH ist kostenlos und unverbindlich.
Welche Quellen belegen die Angaben?
- Zeitgenössische Hess-Ives-Anzeigen, zusammengestellt bei Camera Manuals, PDF-Seite 16
- Photographic Historical Society of Canada: eigenes Hicro-Exemplar beim Show and Tell 2011
Die zeitgenössischen Anzeigen belegen Anbieter und Produktnamen. Die ergänzende PHSC-Beschreibung betrifft ein konkret vorgestelltes Gerät; daraus wird keine heutige Funktions- oder Materialverfügbarkeit abgeleitet.
