Sigriste bezeichnet historische Kameras nach Entwürfen des Schweizer Malers Guido Sigriste, auch Sigrist. Das Schweizer Kameramuseum dokumentiert seine Kamerakonstruktion und die zugehörige Gesellschaft.
Die Kamera ist von der Person und von anderen Herstellern mit ähnlich geschriebenem Namen zu unterscheiden. Das hier beschriebene Museumsbeispiel steht nicht für jede Stereo- oder Sonderausführung.
Wie lässt sich Sigriste einordnen?
| Belegtes Beispiel | Foto-Feldstecher Sigriste, im Schweizer Kameramuseum als Sigriste-Oultremont-Liquerque, Paris, um 1900 beschrieben. |
|---|---|
| Markteinführung | Das Museum nennt 1902 als Beginn des Verkaufs der ersten Kameras. Die Objektdatierung um 1900 und das Patent von 1898 sind davon zu unterscheiden. |
| Kameratyp | Plattenkamera des beschriebenen Beispiels für 9 × 12 cm mit Schlitzverschluss und beweglichem Balgen. |
| Objektiv | Die gelesene Objektbeschreibung nennt keinen eindeutig bestimmten Objektivtyp. Hersteller, Brennweite und Lichtstärke bleiben am Exemplar zu prüfen. |
| Stromversorgung | Keine elektrische Versorgung ist in der gelesenen Museumsbeschreibung dokumentiert. Der Verschluss wird über Schlitzbreite und Ablaufgeschwindigkeit eingestellt. |
Woran erkennen Sie Sigriste?
Kennzeichnend ist beim Museumsbeispiel der bewegliche Balgen des Schlitzverschlusses. Fotografieren Sie Gehäuseaufschriften und Einstellskalen; eine ähnliche Gehäuseform allein reicht nicht zur Zuordnung.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Prüfen lassen sollten sich insbesondere Zustand von Balgen und Verschluss, Vollständigkeit der Plattenhalter und mechanische Schäden. Nicht erprobte Abläufe bleiben als ungeprüft vermerkt.
Ein fester Wert lässt sich aus dem Namen allein nicht ableiten. Ausführung, Erhaltungszustand, Vollständigkeit, Zubehör und die Zusammenstellung der angebotenen Ausrüstung müssen gemeinsam beurteilt werden. Ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich als ungeprüft angeben.
Wie bieten Sie eine Sammlung mit Sigriste an?
Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos des gesamten Bestands und gut lesbare Detailaufnahmen. Erhalten Sie Kameras, Objektive und zugehörige Unterlagen als zusammengehörigen Bestand.
Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Eine eigene Reparatur ist für die erste Anfrage nicht erforderlich.
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Welche Fragen werden häufig gestellt?
Was bezeichnet Sigriste?
Sigriste bezeichnet historische Kameras nach Entwürfen des Schweizer Malers Guido Sigriste, auch Sigrist. Das Schweizer Kameramuseum dokumentiert seine Kamerakonstruktion und die zugehörige Gesellschaft.
Welche Angaben sind am Exemplar zu prüfen?
Modellname, Objektivbeschriftung und vorhandenes Zubehör müssen gemeinsam erfasst werden. Die Tabelle beschreibt nur das genannte Beispiel, keine einheitliche Ausstattung aller Kameras.
Welche Fotos helfen bei der Einordnung?
Zeigen Sie Front, Rückseite, Unterseite und alle Hersteller-, Modell- und Objektivaufschriften sowie den gesamten angebotenen Bestand.
Kann ich ein einzelnes Stück verkaufen?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Relevant sind größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Wie erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung?
Kontaktieren Sie uns per E-Mail an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder WhatsApp. Beschreiben Sie Umfang, bekannte Schäden und vorhandenes Zubehör.
Welche Quellen belegen die Angaben?
Museumsquelle am 23.10.2026 gelesen. Verkaufsbeginn, Patentdatum und Objektdatierung werden getrennt angegeben; ein Objektivtyp wird nicht ergänzt.
