Vergne beziehungsweise Ets Press bezeichnet einen historischen französischen Kameraanbieter aus Le Perreux. Der Verzeichniseintrag „Societe Press de Vergne“ wird hier unter diesen belegten Bezeichnungen behandelt; eine davon abweichende juristische Firmierung wird nicht vorausgesetzt.
Press und Atlas sind Modellnamen. Die folgende Tabelle beschreibt den Atlas aus Sylvain Halgands eigener Sammlung, Inventarnummer 1185. Andere Varianten können abweichende Objektive, Verschlüsse oder Filmformate besitzen.
Wie lässt sich Vergne / Ets Press einordnen?
| Belegtes Beispiel | Vergne Atlas, Sammlung Sylvain Halgand, Inventarnummer 1185. |
|---|---|
| Markteinführung | Der genaue Verkaufsbeginn dieser Ausführung ist nicht gesichert. Der Sammlungsdatensatz ordnet das Exemplar 1952–1953 zu; diese Datierung ist keine gesicherte Markteinführung. |
| Kameratyp | Manuelle Boxkamera für Rollfilm 620, Bildformat 6 × 6 cm am dokumentierten Exemplar. |
| Objektiv | Festes Roussel Trylor 75 mm f/4,5 am Exemplar 1185; Gitzo-Zentralverschluss. Diese Kombination ist kein Merkmal aller Atlas-Versionen. |
| Stromversorgung | Die technische Objekttabelle nennt keine Batterie. Die dokumentierte Kamera besitzt keine Belichtungsmesszelle. |
Woran erkennen Sie Vergne / Ets Press?
Lesen Sie den Namen am Gehäuse, die Objektivfassung und den Verschluss getrennt ab. Ein Atlas-Schriftzug allein reicht für die Variantenbestimmung nicht aus.
Die Sammlungsübersicht zeigt unterschiedliche Atlas-Ausführungen. Deshalb gehören Aufnahmen von Front, Rückwand, Filmraum und Beschriftungen zur Einordnung.
Welche Zustands- und Wertfaktoren sind wichtig?
Prüfen lassen sollten sich Gehäuseverformungen, Korrosion, beschädigte Verschlusslamellen, verschmutzte Linsen und die Befestigung des Trageriemens. Den Verschluss bei Widerstand nicht erzwingen.
Filmspulen und Unterlagen zusammenhalten. Vorhandenes Zubehör kann die Zuordnung erleichtern; eine Funktionsprüfung ist getrennt vom äußeren Zustand zu dokumentieren.
Ein fester Wert lässt sich aus dem Namen allein nicht ableiten. Ausführung, Erhaltungszustand, Vollständigkeit, Zubehör und die Zusammenstellung der angebotenen Ausrüstung müssen gemeinsam beurteilt werden. Ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich als ungeprüft angeben.
Wie bieten Sie eine Sammlung mit Vergne / Ets Press an?
Analog Lounge GmbH prüft größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos des gesamten Bestands und gut lesbare Detailaufnahmen. Erhalten Sie Kameras, Objektive und zugehörige Unterlagen als zusammengehörigen Bestand.
Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Eine eigene Reparatur ist für die erste Anfrage nicht erforderlich.
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Welche Fragen werden häufig gestellt?
Sind Vergne, Press und Atlas dasselbe?
Vergne beziehungsweise Ets Press bezeichnet den Anbieter; Press und Atlas sind Modellnamen. Die Ausstattung muss am jeweiligen Exemplar bestimmt werden.
Welchen Film verwendet der hier beschriebene Atlas?
Das dokumentierte Exemplar 1185 verwendet Rollfilm 620 für Bilder von 6 × 6 cm. Daraus folgt keine pauschale Filmempfehlung für andere Atlas-Ausführungen.
Ist das Baujahr ein sicherer Einführungstermin?
Nein. Die Datierung 1952–1953 betrifft das Sammlungsobjekt. Ein genauer Verkaufsbeginn dieser Ausführung ist nicht belegt.
Ist Einzelankauf möglich?
Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Wir prüfen größere Fotoausrüstungen, Sammlungen und fotografische Nachlässe. Die erste Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Wie erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung?
Kontaktieren Sie uns per E-Mail an ankauf@fotoausruestung-verkaufen.de oder WhatsApp. Beschreiben Sie Umfang, bekannte Schäden und vorhandenes Zubehör.
Welche Quellen belegen die Angaben?
- Sammlung Sylvain Halgand: eigenes Atlas-Exemplar 1185 und Anbieterzuordnung
- Technische Objekttabelle: Film, Objektiv, Verschluss und Stromversorgung
- Sammlung Click-Clack: getrennte Press- und Atlas-Exemplare
Quellen geprüft am 23.10.2026. Die Angaben beziehen sich auf das beschriebene Exemplar. Abweichende Ausführungen sind gesondert zu prüfen; Museumsdatierungen sind keine gesicherten Markteinführungstermine.
