Das Nikkor-P Auto 600mm f/5.6 gehört zu den frühen Nikon-Superteleobjektiven mit separater Fokussiereinheit. „Auto“ bezieht sich auf die Springblende.
Modelldaten und Identifikation
| Markteinführung | 1964 laut Nikon, als Teil der für die Olympischen Spiele in Tokio eingeführten Teleobjektivreihe. |
|---|---|
| Kameratyp | Manuelles Superteleobjektiv des Nikon-F-Systems; Objektivkopf mit gesonderter mechanischer Fokussiereinheit. |
| Objektiv | 600 mm; Lichtstärke 1:5,6; 5 Linsen in 4 Gruppen; automatische Blende f/5,6–22; Naheinstellgrenze 11 m; 122-mm-Filter. Rund 3,6 kg einschließlich Fokussiereinheit laut frühem Nikon-Handbuch. |
| Stromversorgung | Keine eigene Batterie; Fokussierung und Springblende werden mechanisch über die passende Fokussiereinheit bedient. |
Ausführung und Prüfung
Das Originalhandbuch kennzeichnet Maße und Gewicht ausdrücklich als Werte mit Fokussiereinheit. Ein einzeln vorliegender Objektivkopf wiegt entsprechend weniger.
Bitte Kopf und Fokussiereinheit gemeinsam zeigen. ED-Nachfolger und spätere innenfokussierte 600-mm-Fassungen bilden andere Ausführungen.
Quellen
Nikon: NIKKOR-Geschichte Nr. 50; Nikon: Nikkor-Objektivhandbuch (Original-Reproduktion).
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