Leica Vario-Elmar-R 80–200mm f/4 verkaufen: Dieses Telezoom lässt sich innerhalb einer vollständigen Leica-Ausrüstung genau zuordnen. Für die Einschätzung zählen die konkrete Ausführung, der Zustand und das vorhandene Zubehör.
Technische Daten und Modellzuordnung
| Markteinführung | Im hier ausgewerteten Originaldatenblatt nicht angegeben. |
|---|---|
| Kameratyp | Telezoom für Leica-R-Spiegelreflexkameras. |
| Objektiv | Wechselobjektiv mit Leica-R-Bajonett; Telezoom. Kein Kameragehäuse und kein fest eingebautes Kameraobjektiv. |
| Brennweite | 80–200 mm |
| Blendenbereich | durchgängig f/4; kleinste Blende f/22 |
| Optischer Aufbau | 12 Linsen in 8 Gruppen |
| Naheinstellgrenze | 1,10 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1:9,3 bei 80 mm; 1:3,9 bei 200 mm |
| Filter | E60 |
| Abmessungen | 165 mm Länge × 71 mm größter Durchmesser |
| Gewicht laut Hersteller | ca. 1.020 g |
| Stromversorgung | Keine eigene Batterie; manuelle Fokussierung und mechanische Blendenbedienung. Eine Belichtungsmessung benötigt die Versorgung des Kameragehäuses. |
Ausführung und Systemanschluss
Das Objektiv besitzt eine eingebaute ausziehbare Gegenlichtblende. Die Angaben gelten für das Vario-Elmar-R 80–200mm f/4, nicht für das lichtstärkere Vario-APO-Elmarit-R 70–180mm f/2,8. Zoom- und Fokusring sollten über den gesamten Weg beschrieben werden.
Das Originaldatenblatt nennt Leica R3 bis R9; bei der dort beschriebenen Ausführung ergänzt die elektronische Kupplung die Belichtungssteuerung an R8 und R9. Die tatsächlich vorhandene Anschlussausführung ist am Exemplar zu prüfen.
Aufnahmefeld im Nahbereich
Die Herstellerunterlage ergänzt die Maßstabsangaben durch das kleinste Aufnahmefeld: 222 × 333 mm bei 80 mm und 94 × 140 mm bei 200 mm. Diese Werte beschreiben die erfasste Motivfläche, nicht die Sensor- oder Filmgröße. Das Objektiv erreicht damit je nach Brennweite unterschiedliche Nahabbildungen, obwohl die kürzeste Einstellentfernung mit 1,10 m angegeben ist. Die Schnittzeichnung trennt Fokussiergruppe und die beiden Zoomgruppen.
Zustand und Zubehör für die Anfrage
Hilfreich sind Übersichtsfotos der gesamten Ausrüstung sowie lesbare Aufnahmen von Modellname, Seriennummer, Anschluss und Glasflächen. Bekannte Kratzer, Trübungen, Pilzverdacht, mechanische Probleme oder Reparaturen bitte nennen. Nicht geprüfte Funktionen werden als ungeprüft erfasst. Deckel, Gegenlichtblende, Filter und weitere Systemteile gehören mit auf die Liste.
Leica-Ausrüstung gemeinsam anbieten
Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Einzelstücke werden nicht angekauft. Eine Marke allein bestimmt den Ankaufwert nicht. Übersichtsfotos oder eine vorhandene Bestandsliste reichen für die erste Kontaktaufnahme. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich.
Technische Quelle
Leica-Originaldatenblatt, Seiten 1 und 4 (archivierte Herstellerunterlage). Die Daten beschreiben das Modell; der Zustand des einzelnen Exemplars wird gesondert erfasst.
