Leica Vario-APO-Elmarit-R 70–180mm f/2.8 verkaufen: Dieses Telezoom lässt sich innerhalb einer vollständigen Leica-Ausrüstung genau zuordnen. Für die Einschätzung zählen die konkrete Ausführung, der Zustand und das vorhandene Zubehör.
Technische Daten und Modellzuordnung
| Markteinführung | Im hier ausgewerteten Originaldatenblatt nicht angegeben. |
|---|---|
| Kameratyp | Telezoom für Leica-R-Spiegelreflexkameras. |
| Objektiv | Wechselobjektiv mit Leica-R-Bajonett; Telezoom. Kein Kameragehäuse und kein fest eingebautes Kameraobjektiv. |
| Brennweite | 70–180 mm |
| Blendenbereich | durchgängig f/2,8; kleinste Blende f/22 |
| Optischer Aufbau | 13 Linsen in 10 Gruppen |
| Naheinstellgrenze | 1,70 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1:18 bei 70 mm; 1:7,3 bei 180 mm |
| Filter | E77 |
| Abmessungen | 189,5 mm Länge × 89 mm größter Durchmesser |
| Gewicht laut Hersteller | ca. 1.870 g |
| Stromversorgung | Keine eigene Batterie; manuelle Fokussierung und mechanische Blendenbedienung. Eine Belichtungsmessung benötigt die Versorgung des Kameragehäuses. |
Ausführung und Systemanschluss
Die Lichtstärke f/2,8 bleibt über den Zoombereich konstant. Für einen vollständigen Zustandseindruck sind Zoomlauf, Fokussierung, Blendenbetätigung und die ausziehbare Gegenlichtblende zu erfassen. Ein 80–200mm f/4 ist eine andere Konstruktion.
Das Originaldatenblatt nennt Leica R3 bis R9; bei der dort beschriebenen Ausführung ergänzt die elektronische Kupplung die Belichtungssteuerung an R8 und R9. Die tatsächlich vorhandene Anschlussausführung ist am Exemplar zu prüfen.
Stativfuß und optischer Aufbau
Der drehbare Stativfuß besitzt laut Leica Rastpositionen für Hoch- und Querformat. Vorhandensein, Verriegelung und bekannte Beschädigungen sollten separat genannt werden. Der Hersteller beschreibt 13 Linsen aus zwölf unterschiedlichen Glassorten; fünf davon sind Spezialgläser mit anomaler Teildispersion. Diese Materialangabe ist nicht mit fünf zusätzlichen Linsen zu verwechseln. Die Schnittzeichnung kennzeichnet außerdem Innenfokussierung.
Zustand und Zubehör für die Anfrage
Hilfreich sind Übersichtsfotos der gesamten Ausrüstung sowie lesbare Aufnahmen von Modellname, Seriennummer, Anschluss und Glasflächen. Bekannte Kratzer, Trübungen, Pilzverdacht, mechanische Probleme oder Reparaturen bitte nennen. Nicht geprüfte Funktionen werden als ungeprüft erfasst. Deckel, Gegenlichtblende, Filter und weitere Systemteile gehören mit auf die Liste.
Leica-Ausrüstung gemeinsam anbieten
Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Einzelstücke werden nicht angekauft. Eine Marke allein bestimmt den Ankaufwert nicht. Übersichtsfotos oder eine vorhandene Bestandsliste reichen für die erste Kontaktaufnahme. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich.
Technische Quelle
Leica-Originaldatenblatt, Seiten 1 und 3 (archivierte Herstellerunterlage). Die Daten beschreiben das Modell; der Zustand des einzelnen Exemplars wird gesondert erfasst.
