Leica MD-2 gehört zu den sucherlosen Leica-M-Spezialgehäusen und ist innerhalb kompletter Leica-Systemsammlungen relevant.
Technische Eckdaten
| Markteinführung | 1980 laut Leica-Herstellerchronik 2014. Die Datierung eines einzelnen Gehäuses ist gesondert zu prüfen. |
|---|---|
| Kameratyp | Analoge sucherlose Kleinbild-Spezialkamera mit mechanischem Tuchschlitzverschluss. |
| Objektiv | Leica-M-Bajonett für Wechselobjektive beziehungsweise passende Aufnahmevorrichtungen. |
| Stromversorgung | Keine Batterie für den manuellen Kamerabetrieb erforderlich; angeschlossenes Zubehör ist gesondert zu betrachten. |
Technische Quelle: Leitz-Gesamtkatalog, Blätter Leica MD-2 und MD-22 (PDF-Seiten 45–46). Datierung: Leica M-System, Herstellerkatalog 2014, S. 6–7. Geprüft am 12. Oktober 2026.
Modell richtig zuordnen
Der originale Leitz-Katalog beschreibt die MD-2 als Spezialgehäuse für den REPROVIT IIa. Die MD-22 wird dort getrennt als Halbformatmodell für 18 × 24 mm geführt. Modellgravur, Rückwand, Bodenplatte und Spezialzubehör müssen daher genau erfasst werden; die ähnliche Schreibweise reicht für eine Gleichsetzung nicht aus.
Bewertungskriterien
Entscheidend sind Verschluss, Filmtransport, Bajonett, Gehäusezustand, Serienvariante und Originalität. Motor- oder Reprozubehör kann bei solchen Spezialkameras einen wesentlichen Teil der Gesamteinordnung ausmachen.
Sammlung und Sondermodelle
Besonders interessant ist die MD-2 zusammen mit weiteren Leica-Sondergehäusen und passendem technischem Zubehör. Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Isolierte Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Eine Marke allein bestimmt den Ankaufwert nicht. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Für die erste Einschätzung können Sie Übersichtsfotos oder eine Liste des gesamten Bestands senden. Weitere Hinweise finden Sie im Ablauf des Ankaufs.
