Leica MD ist eine sucherlose Leica-M-Kamera und vor allem innerhalb spezialisierter Leica-Sammlungen interessant.
Technische Eckdaten
| Markteinführung | 1964 (Leica-Herstellerchronik 2014). |
|---|---|
| Kameratyp | Analoge sucherlose Kleinbild-Spezialkamera des Leica-M-Systems für wissenschaftliche und technische Anwendungen. |
| Objektiv | Leica-M-Bajonett; Aufnahmevorrichtung und Spezialzubehör müssen zur jeweiligen Anwendung passen. |
| Stromversorgung | Keine Batterie für die mechanische Kamerafunktion erforderlich; angeschlossenes Spezialzubehör ist gesondert zu prüfen. |
Technische Quelle: Leitz-Originalanleitung MD/M2, Abschnitt Leica MD. Datierung: Leica M-System, Herstellerkatalog 2014, S. 6–7. Geprüft am 12. Oktober 2026.
Modell richtig zuordnen
Die Leitz-Anleitung beschreibt die MD als in Aufbau und Bedienung der M2 entsprechend, jedoch ohne Sucher. Für Registrieraufgaben gab es zusätzliche Einrichtungen. Fotografieren Sie daher auch Bodenplatte, Rückwand, Aufnahmevorrichtung und Zubehör; die digitale Leica M-D ist ein anderes Modell.
Bewertungskriterien
Wichtig sind Verschluss, Filmtransport, Bajonett, Gehäusezustand, Seriennummer und Originalität. Da die Kamera für spezielle Anwendungen konzipiert wurde, spielen passendes Zubehör und Systemkontext eine besondere Rolle.
Sammlungszusammenhang
Zusammen mit M1, MDa, MD-2 und weiteren Sondergehäusen lässt sich die Leica MD besonders sinnvoll einordnen. Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Isolierte Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Eine Marke allein bestimmt den Ankaufwert nicht. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Für die erste Einschätzung können Sie Übersichtsfotos oder eine Liste des gesamten Bestands senden. Weitere Hinweise finden Sie im Ablauf des Ankaufs.
