Canon J gehört zu den frühen Canon-Filmkameras. Für die Einordnung eines Sammlungsbestands sind Sucherbauweise, Gehäusebeschriftung und Objektivanschluss besonders hilfreich.
Technische Einordnung
| Markteinführung | April 1939 laut Canon Camera Museum. |
|---|---|
| Kameratyp | Kleinbild-Sucherkamera mit Entfernungseinstellung nach Skala, ohne Messsucher. Für 35-mm-Film, Bildformat 24 × 36 mm, mit Tuch-Schlitzverschluss. |
| Objektiv | Nikkor 50 mm 1:4,5 an einem nicht universellen Schraubanschluss. Dieser ist vom Bajonett der Hansa Canon und S zu unterscheiden. |
| Stromversorgung | Mechanischer Verschluss und manueller Filmtransport. Die Herstellerdaten nennen keine Kamerabatterie. |
Modell und Ausstattung
Die Modellbezeichnung J steht laut Canon für Junior. Die Schärfe wird anhand der Entfernungsskala eingestellt. Der Tuchverschluss bietet 1/20 bis 1/500 Sekunde und Z für Langzeitbelichtungen. Filmtransport per oberem Knopf und Filmeinlegen nach Abnehmen der Bodenplatte kennzeichnen die Kamera.
Zustand und Zubehör prüfen
Fotografieren Sie Gehäuseoberseite, Vorderseite, Boden, Objektivanschluss und vollständige Objektivgravuren. Beschreiben Sie Sucherzustand, Verschluss und Filmtransport. Herkunftsunterlagen, Wartungsbelege und vorhandene Sonderbeschriftungen helfen bei der Zuordnung; ungeprüfte Funktionen bitte ausdrücklich nennen.
Teil einer Fotoausrüstung oder Sammlung?
Wir kaufen vor allem größere Fotoausrüstungen, Sammlungen, Nachlässe und gemischte Bestände an. Einzelstücke werden nicht angekauft. Die Marke Canon allein bestimmt keinen Ankaufwert; Zustand, Vollständigkeit und die Zusammenstellung des Bestands sind entscheidend. Eine vorhandene Liste kann die Fotos ergänzen; die Canon J mit den vorhandenen Wechselobjektiven, deren vollständigen Gravuren und Herkunftsunterlagen erfassen. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Den Ankaufsablauf finden Sie hier. Übersichtsfotos des gesamten Bestands erleichtern die Einordnung.
Quelle: Canon Camera Museum: Canon J.
