Fairchild ist in der historischen Luftbildfotografie unter anderem durch die K-20 vertreten. Das Deutsche Kameramuseum beschreibt Fairchild als Entwickler und Folmer Graflex in Rochester als Produzenten dieses Typs. Deshalb können Konstruktion, Markenaufschrift und Fertigungsangabe auf solchen Geräten unterschiedliche Firmennamen tragen.
Wie lässt sich Fairchild einordnen?
| Belegtes Beispiel | Fairchild K-20, dokumentiertes Exemplar des Deutschen Kameramuseums in Plech. |
|---|---|
| Markteinführung | Das Museum nennt den Produktionszeitraum 1941–1945. Ein taggenauer erster Verkaufstermin ist damit nicht belegt. |
| Kameratyp | Handgehaltene Luftbildkamera für großformatigen Rollfilm, mit zwei seitlichen Griffen und einklappbarem Sucher. |
| Objektiv | Fest eingebautes Objektiv 161 mm f/4,5; das Museumsexemplar trägt einen Kodak Anastigmat. Die Quelle nennt auch Ausstattungen mit Ilex oder Bausch & Lomb. |
| Stromversorgung | Filmtransport und Auslösung werden am dokumentierten Exemplar mechanisch über den rechten Griff betätigt; eine elektrische Versorgung ist in diesem Nachweis nicht angegeben. |
| Film | Spezieller Rollfilm, laut Museum 5,25 Zoll breit, für Negative von 4 × 5 Zoll. Nicht mit einzelnen Planfilmkassetten gleichsetzen. |
Woran lässt sich eine Fairchild K-20 erkennen?
Fotografieren Sie Typenschild, beide Griffe, Sucher und die vollständige Objektivgravur. Das Museum beschreibt den rechten Griff als gemeinsame Bedienung für Filmtransport und Auslöser sowie eine Einrichtung zur Planhaltung des Films. Bei der Bestandsaufnahme sind Kamera, Rückteil und zugehöriger Transportbehälter gemeinsam zu zeigen.
Warum müssen Fairchild und Graflex getrennt erfasst werden?
Beim dokumentierten Kameratyp fallen Entwickler und ausführender Produzent auseinander. Eine Graflex-Angabe widerspricht daher nicht automatisch dem Fairchild-K-20-Zusammenhang. Die konkrete Aufschrift bleibt entscheidend. Andere Fairchild-Luftbildkameras dürfen die K-20-Daten nicht pauschal übernehmen.
Welche Zustandsfaktoren und Teile sind relevant?
Wichtig sind ein vollständiges Rückteil, unbeschädigte Griffe, Sucherteile, Objektivschutz und nachvollziehbar zugehörige Filmteile. Erfassen Sie auch die Transportkiste und vorhandene Unterlagen. Geben Sie klemmende Bedienung, Korrosion, Schäden an Glasflächen und fehlende Abdeckungen an. Für eine erste Anfrage ist kein Filmtest erforderlich; ein schwergängiger Transport sollte nicht mit Gewalt bewegt werden.
Wie bieten Sie einen Bestand mit Fairchild an?
Analog Lounge GmbH kauft größere Fotoausrüstungen, gewachsene Sammlungen, fotografische Nachlässe und gemischte Bestände mit Kameras, Objektiven und Zubehör an. Einzelankauf ist nicht vorgesehen. Senden Sie zunächst Übersichtsfotos der gesamten Ausrüstung und ergänzen Sie Detailaufnahmen der hier genannten Merkmale. Bekannte Mängel und ungeprüfte Funktionen können Sie offen angeben.
Ablauf des Ankaufs · Wert- und Zustandsfaktoren
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Häufige Fragen zu Fairchild
Wurde jede K-20 direkt von Fairchild gebaut?
Das Deutsche Kameramuseum nennt Fairchild als Entwickler und Folmer Graflex als Produzenten des dokumentierten Kameratyps. Die Hersteller- und Markenaufschriften sollten deshalb vollständig erfasst werden.
Verwendet eine K-20 gewöhnlichen Kleinbildfilm?
Nein. Das Museum beschreibt speziellen breiten Rollfilm für Negative von 4 × 5 Zoll.
Hat jede K-20 ein Kodak-Objektiv?
Nein. Das Museumsexemplar trägt einen Kodak Anastigmat; die Quelle nennt außerdem Ilex und Bausch & Lomb. Maßgeblich ist die Objektivaufschrift am konkreten Stück.
Kann ich eine ungeprüfte Luftbildkamera mit meiner Sammlung anbieten?
Ja. Dokumentieren Sie den Gesamtbestand, Typenschilder und Zubehör. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Einzelankauf ist nicht vorgesehen.
Fotoausrüstung kostenlos einschätzen lassen
Senden Sie Bilder oder Ihre Liste per E-Mail oder WhatsApp. Anfrage und erste Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. Es entsteht keine Verkaufsverpflichtung.
Welche Quellen belegen die Einordnung?
Diese Angaben betreffen den Typ K-20 beziehungsweise das beschriebene Museumsexemplar. Für andere Fairchild-Modelle sind jeweils eigene Unterlagen und Typenschilder erforderlich.
Redaktioneller Quellenstand: 20.10.2026. Die Datierung einzelner Sammlungsexemplare ist kein gesicherter Markteinführungstermin. Aus historischen oder aktuellen Angebotspreisen wird kein Ankaufpreis abgeleitet.
