Die Leica Mini III ist eine analoge Autofokus-Kompaktkamera mit festem 32-mm-Summar. Die auch als Mini 3 bezeichnete Kamera lässt sich über Modellaufschrift und Objektivdaten eindeutig innerhalb der Mini-Reihe zuordnen.
Technische Einordnung der Leica Mini III
| Markteinführung | Nicht abschließend durch eine datierte Verkaufsankündigung abgesichert. Die Chronologie von Leica Portugal ordnet die Mini III dem Jahr 1995 zu; daraus wird hier kein genauer Auslieferungsbeginn abgeleitet. |
|---|---|
| Kameratyp | Analoge Autofokus-Kompaktkamera für Kleinbildfilm (135), Aufnahmeformat 24 × 36 mm, mit Programmautomatik und eingebautem Blitz. |
| Objektiv | Fest eingebautes Leica Summar 1:3,2/32 mm mit UVa-Schutzfilter; kein Zoom. |
| Stromversorgung | Eine 3-V-Lithiumbatterie CR123A für die Kamera. |
Das 32-mm-Summar unterscheidet die Mini III von Mini und Mini II mit 35-mm-Elmar. Bei einer Ausführung mit Datenrückwand sollten deren Beschriftung und Display zusätzlich auf den Bestandsfotos sichtbar sein.
Quellen: Leica-mini-3-Originalanleitung, französischer Scan (technische Daten und Batterieeinlegen) und Leica-Portugal-Modellchronologie mit der genannten Datierungsgrenze.
Zustand und Zubehör der Leica Mini III
Zeigen Sie den 32-mm-Objektivring und den vorderen Schutzfilter auf einem scharfen Foto. Für die Funktionsangabe sind Objektivausfahrt, Auslösung, Autofokus-Bestätigung, Blitzwahl, LCD und Rückspulfunktion hilfreich. Festhalten sollten Sie auch Batteriekontakte, Batteriefachdeckel, Rückwandverriegelung und Zustand der Gehäuseoberfläche. Ob der Filmtransport und die Belichtung unter Aufnahmebedingungen funktionieren, lässt sich durch einen ausgewerteten Testfilm besser dokumentieren als durch das bloße Einschalten.
Nennen Sie Gehäuseausführung, eine vorhandene Datenrückwand, Originaltasche, Schlaufe, Anleitung und Verpackung einzeln; Zubehör bitte dem tatsächlich vorhandenen Modell zuordnen.
Leica Mini III in Sammlung, Nachlass oder Gesamtbestand
Unser Schwerpunkt liegt auf größeren Fotoausrüstungen, Sammlungen, fotografischen Nachlässen und gemischten Beständen aus Kameras, Objektiven und Zubehör. Einzelstücke werden in der Regel nicht angekauft. Erfassen Sie auch weitere Leica-Geräte und Ausrüstung anderer Marken, bevor Sie den Bestand aufteilen.
Senden Sie Übersichtsfotos und eine kurze Liste der vorhandenen Teile. Nennen Sie bekannte Defekte, Reparaturbelege und ungeprüfte Funktionen getrennt. Anfrage und Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich. So läuft der Ankauf der Fotoausrüstung ab. Unser Leica-Leitfaden für Sammlungen und Nachlässe hilft bei der Einordnung des gesamten Bestands. Die Marke allein bestimmt keinen Ankaufwert; maßgeblich sind die konkrete Ausführung, der Zustand und die Zusammenstellung des Bestands.
